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Fach­be­reich Tech­nik
HFH · Ham­burger Fern-Hoch­schule


Inter­aktives #Lern­de­sign in­no­vativ ge­stal­ten

Ver­knüpf­ung von On­line- und Prä­senz-Lehr-/Lern­ele­menten mit Lehr-/Lern­text


Autoren­schaft

Prof. Dr. rer. pol. Ronald Deckert

Pro­fessor am Fach­bereich Tech­nik der Ham­burger Fern-Hoch­schule,
Stu­dien­gangs­leiter Wirt­schafts­in­ge­nieur­wesen am Fach­bereich Tech­nik der Ham­bur­ger Fern-Hoch­schule

Dr. rer. nat. Anja Günther

Wissen­schaft­liche Mit­ar­bei­ter­in am Fach­bereich Tech­nik der Ham­burger Fern-Hoch­schule

Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Maren Metz

Stu­dien­gangs­leiter­in für die Bachelor­stu­dien­gänge Psycho­lo­gie und Wirt­schafts­psycho­lo­gie
am Fach­bereich Ge­sund­heit und Pflege der Ham­bur­ger Fern-Hoch­schule


Nr. 4/2019 | 28. Mai 2019


Zu­sammen­fassung

Lernen mit­tels Inter­aktion zwischen Ler­nen­den und Leh­ren­den ist im Fern­stu­dium mit fa­kul­ta­tivem Prä­senz­an­teil an der HFH · Ham­burger Fern-Hoch­schule von jeher ein prä­gen­des Ele­ment des Stu­diums. Durch die Mög­lich­keiten, die die Di­gi­ta­li­sierung er­öffnet, er­folgt der kon­se­quente Schritt, aus kon­ven­tio­nellen Stu­dien­briefen (ge­druckt, pdf-Da­teien) in­ter­aktive Stu­dien­briefe zu ent­wickeln. In­ter­aktive Stu­dien­briefe bieten die Mög­lich­keit weitere Ele­mente wie in­ter­aktive Themen­karten (Orien­tie­rungs­wissen) oder in­ter­aktive Übungs­auf­gaben in den Lehr-/Lern­text zu in­te­grieren. Dies gilt eben­so für weitere in­ter­aktive Lehr-/Lern­elemente wie bei­spiels­weise APPs, Foren, Webinare, vir­tuelle La­bore oder in­ter­aktive Videos (vgl. Abb. 1). Die nach­fol­gende Ab­bildung ist in dieser On­line-Variante in­ter­aktiv er­kund­bar.

Abbildung 1: Inter­aktives #Lern­de­sign

Ein wie hier be­schrie­benes in­ter­aktives #Lern­de­sign ist Aus­druck einer Ent­wick­lung, bei der der Mensch aus­gehend von einer ihrem Ur­sprung nach na­tur­nahen Lebens­weise sich die ihm mit Tech­nik und Di­gi­tali­sierung bieten­den Mög­lich­keiten er­schließt. Die zu­neh­mende Ver­net­zung des life­long und life-wide lernen­den Men­schen mit dem Lern­in­halt er­wächst aus den sich heute bie­ten­den Mög­lich­keiten.

1. Aus­gangs­situation und Ziel­setzung

Ein lern­text­ba­siertes Stu­dium bietet die Mög­lich­keit, dass

  1. Stu­dien­in­halte in ge­schlos­se­nen Ein­hei­ten um­fassend dar­ge­stellt wer­den und

  2. prü­fungs­re­le­van­te In­halte von Be­ginn des Lern­pro­zesses an für Ler­nende klar ab­ge­grenzt vor­liegen.

Text allein ist – ohne wei­tere Ele­men­te wie gut durch­dachte Ab­bil­dungen – eine

  1. linear vor­struk­tu­rierte Form zur Ver­mittlung von Wissen und

  2. beim Ler­nen mit Text allein – ohne wei­tere Ele­men­te – er­folgt keine Inter­aktion zwischen Leh­ren­den und Ler­nen­den sowie zwi­schen Ler­nen­den.

Vor die­sem Hin­ter­grund wird auch mit dem vor­lie­gen­den Bei­trag das an der HFH · Ham­burger Fern-Hoch­schule in An­wen­dung be­find­liche Lern­de­sign weiter­ent­wickelt, in­dem vor allem inter­aktive On­line-Lehr-/Lern­ele­men­te in das De­sign in­te­griert wer­den. Die Mög­lich­keit zur In­ter­aktion für Leh­ren und Ler­nen im Fern­stu­dium ge­hört an der HFH mit den Prä­senz­se­mi­naren an den Stu­dien­zen­tren zu den Grund­festen des Stu­dien­modells. Die In­te­gra­tion von On­line-Lehr-/Lern­ele­men­ten er­folgt aus­gehend von Lern­zielen und im Sinne des Con­struc­tive Align­ment, bei dem „Lehr- und Lern­si­tua­tionen und Prü­fungen – und auch deren di­gi­ta­li­sierte Va­rian­ten – in einen Ge­samt­zu­sammen­hang ein­zu­ordnen und auf­ein­ander ab­zu­stimmen“ sind (Wanne­macher et al. 2016, S. 14). Di­gi­ta­li­sierte Lern­for­mate und -ele­men­te bie­ten da­bei ein Spek­trum an er­leb­nis­nahen Ge­stal­tungs­mög­lich­keiten, die Lern­en­den bei­spiels­weise bei der Lösung von realen Pro­blemen zu­gute­kommen, das Ver­ständ­nis kom­plexer Zu­sammen­hänge för­dern, Selbst­lern­phasen unter­stützen können und das An­eignen prak­tischer Fähig­keiten er­leichtern. Dafür können mobile Apps, Lern­spiele, E-Assess­ments und ge­ne­rell An­wen­dungen di­gi­tali­sierter Wirk­lich­keit ge­nutzt wer­den (vgl. Wanne­macher et al. 2016).

Nicht be­trachtet wer­den Ent­wick­lungen, die sich mit einer lern­för­der­lichen Aus­ge­stal­tung von Text­layout aus­ein­ander­setzen, wie dies bei­spiels­weise mit der Schrift­art Sans For­getica an der RMIT Uni­versity in Aus­tra­lien er­folgt (http://sansforgetica.rmit/). In der An­lage wer­den ein­ige On­line-Quellen für In­ter­essier­te zur Ver­fügung ge­stellt, die sich mit aus­ge­wähl­ten ak­tu­ellen Ent­wick­lungen rund um Leh­ren und Ler­nen be­fassen möchten.

2. Lern­design am Fach­bereich Tech­nik der HFH

Im Rahmen des In­no­va­tions­for­mats #scime [1] wurde das Lern­de­sign am Fach­bereich Tech­nik mit den in Ab­bil­dung 2 auf­ge­führ­ten Lehr-/Lern­ele­menten auf­ge­stellt und dis­ku­tiert. Aus­gehend von Lern­zielen wer­den für das Lern­de­sign da­bei – teil­weise di­gi­ta­li­sierte – Lern­ele­men­te und -for­mate, mit denen Lehr-/Lern­text er­gänzt wird, ziel­ge­rich­tet auf die Prü­fung hin ein­ge­setzt.

Abbildung 2_Lerndesign.png
Abbildung 2: Lerndesign

Mit dem vor­lie­gen­den Dis­kus­sions­bei­trag wer­den aus­ge­wählte Lehr-/Lern­ele­mente er­ör­tert, wo­bei die Essenz des Lern­de­signs in der ziel­ge­rich­teten Kom­bi­na­tion dieser Ele­men­te ver­bun­den mit Lehr-/Lern­text mo­dul­weise zum Tra­gen kommt. Der Lehr-/Lern­text bleibt da­bei zen­trales Ele­ment ver­bun­den mit der Er­kenntnis, dass auf Papier ge­druck­ter und di­gi­tal ver­füg­barer Text ge­mäß ak­tueller For­schungs­er­geb­nisse je­weils Vor- und Nach­teile be­sitzt (vgl. http://ereadcost.eu/wp-content/uploads/2019/01/StavangerDeclaration.pdf): Digi­tal ver­füg­barer Text kann bei­spiels­weise an in­di­vi­duellen Prä­fe­renzen aus­ge­richtet wer­den und mo­ti­va­tions­för­dernd wir­ken, während län­gerer auf Papier ge­druck­ter Text ins­be­son­dere unter Zeit­druck Vor­teile für das Ver­ständ­nis be­sitzt.

Mit der Aus­ge­stal­tung des Lern­de­signs wird ein zen­traler Bei­trag zu me­tho­di­scher Flexi­bi­li­tät im Lern­pro­zess, als eine Form von Flexi­bi­li­tät im Stu­dium (Deckert, Günther und Metz 2018), ge­leistet und zwar durch Ein­satz neuer Ele­men­te eben­so wie durch di­gi­tale Auf­be­reitung von Lehr-/Lern­tex­ten.

[1] Die Buch­staben des Kunst­begriffs #scime stehen hier für Sponta­neous Crea­tivity & Inno­vation Meeting. Das scime ist ein Inno­va­tions­format des Fach­bereichs Technik, bei dem Mit­arbei­te­rinnen und Mit­arbei­ter des Fach­bereichs zwecks Aus­tausch und Erör­te­rung von Ideen und Inno­va­tions­vor­haben zu­sam­men­kommen.

3. Aus­ge­wählte Ele­men­te im Lern­design der HFH · Ham­bur­ger Fern-Hoch­schule

3.1 Mit Themen­karten Orien­tie­rungs­wissen ver­mitteln

In An­lehnung an Con­cept Maps (Willcox, Sarma und Lippel 2018; Novak 2012) wer­den am Fach­be­reich Tech­nik der HFH · Ham­bur­ger Fern-Hoch­schule unter­stüt­zend zum Lehr-/Lern­text Themen­kar­ten ein­ge­setzt, um ein Thema oder Themen­ge­biet zu­sam­men­fas­send und bild­lich als Über­blick dar­zu­stel­len und somit Struk­tu­rierung der The­matik so­wie Lern­orien­tierung zu bieten. Wie die fol­gen­den bei­den Bei­spiele (s. Abb. 3 und 4) ver­deut­li­chen, wer­den hier­bei (Fach-)­Be­griffe zu einem Thema oder Themen­ge­biet und deren Be­zie­hung zu­ein­ander bzw. deren Zu­sam­men­hänge er­fasst (Knogler, Wiesbeck und CHU Re­search Group 2018). Die Dar­stel­lungs­ele­men­te Recht­ecke be­in­halten (Fach-)Be­griffe und deren Be­zie­hung unter­ein­ander wird an­hand von Pfeilen dar­ge­stellt. Die Be­schrif­tung und Aus­rich­tung der Pfeile geben Aus­kunft zur Lese­rich­tung und zur Art der Beziehung.

Beispiel 1 - Technische Thermo­dynamik
Abbildung 3_Beispiel TT1.png
Abbildung 3: Beispiel für eine Themen­karte zur Tech­ni­schen Thermo­dynamik
Beispiel 2 - Digi­ta­li­sie­rung und Industrie 4.0
Abbildung 4_Digitalisierung und I40.png
Abbildung 4: Beispiel für eine Themen­karte zu Industrie 4.0 (Deckert 2018a, URL: https://entfaltungsagentur.files.wordpress.com/2018/03/digitalisierung_4auflage_gesamtbild.jpg; 2018b, URL: https://www.youtube.com/watch?v=G67ci-IwGOE; 2018c, URL: https://www.slideshare.net/ProfDrRonaldDeckert/digitalisierung-4-auflage)

Diese beiden Bei­spiele ver­deut­li­chen die Mög­lich­keit unter­schied­lich große Aus­schnitte ab­zu­bil­den, wo­bei eine Themen­karte wie in Abb. 3 leicht als Ab­bildung in Lehr-/Lern­text in­te­griert wer­den kann.

Die Aus­ein­ander­setzung mit Lehr-/Lern­text kann mit Themen­karten (Concept Maps) unter­stützt wer­den. Da­bei sollen diese zu­nächst zur För­de­rung eines tiefer­ge­hen­den Ver­ständ­nisses der (Fach-)­In­halte und Zu­sam­men­hänge bei­tragen. Durch di­gi­tal auf­be­rei­tete Themen­kar­ten (vgl. Abb. 5) er­wei­tern sich die Mög­lich­keiten, in­dem weitere Ele­men­te wie bei­spiels­weise Videos, Audios oder inter­ak­tive Übungs­auf­gaben in­te­griert wer­den. Die nach­fol­gende Ab­bil­dung ist in dieser On­line-Vari­ante in­ter­aktiv er­kund­bar.

Abbildung 5: Bei­spiel für eine di­gi­tale Themen­(Übungs-)kar­te

Da­rüber hinaus kann die Er­stellung oder Er­weiterung von Themen­kar­ten als in­di­vi­duelle Übungs­auf­gabe oder auch be­glei­tend in Prä­senz­phasen er­folgen.

3.2 Lern-APPs nutzen

An der HFH · Ham­burger Fern-Hoch­schule kommen gegen­wär­tig ver­bun­den mit Lern­ma­te­ri­alien die Sta­tis­tik-APP (vgl. https://www.hfh-fernstudium.de/statistik-app/) und die Ele­ktro­tech­nik-APP (ELT-APP) (vgl. https://digitale-skripte.hfh-fernstudium.de/ELT/APP/) zum Ein­satz.

Abbildung 6_ELT-APP.png
Abbildung 6: Beispiel Elektro­tech­nik-APP (ELT-APP), URL: https://digitale-skripte.hfh-fernstudium.de/ELT/APP/

Die Elektro­tech­nik-APP stellt inter­ak­tive Funk­tio­nen zu Auf­ga­ben­stel­lungen aus den Lern­ma­terialen be­reit. Dort können bei­spiels­weise har­mo­nische Schwin­gungen von Span­nung und Strom­stärke im Zeit­ver­lauf und gleich­zei­tig im Zeiger­dia­gramm in der kom­ple­xen Ebene in Echt­zeit simul­tan er­kun­det wer­den (vgl. Abb. 6). Diese Funk­tion kann hier aus­pro­biert wer­den:

https://digitale-skripte.hfh-fernstudium.de/ELT/APP/ASf_A4b.html#aufklappen4_2

Mit Blick auf die Inter­aktion ist wichtig, dass die APP die Aus­wir­kungen zu den vor­ge­nom­me­nen Ein­stel­lungen der Schie­be­regler in Form von Grafiken und Zahlen aus­gibt noch während die Schiebe­regler be­tätigt wer­den, womit die Ver­än­de­rung direkt er­leb­bar wird. Die Elektro­tech­nik-APP ist di­dak­tisch in den Lehr-/Lern­text in­te­griert, wobei die APP die Ver­mitt­lung mathe­ma­tischer Grund­lagen mit der Elek­tro­tech­nik als An­wen­dungs­kon­text ver­bindet.

Ein weiteres Bei­spiel für eine on­line frei ver­füg­bare Funktio­na­li­tät (vgl. Abb. 7) ist ein unter diesem Link

https://digitale-skripte.hfh-fernstudium.de/diskussionsbeitraege/html/T-18-03/APP/
inter­aktiv nutz­barer Pro­to­typ, der mittels Schie­be­reg­lern die Er­kun­dung von Ein­gangs-, Kosten- und Wir­kungs­größen für ein Eco­lo­gi­cal Se­cu­ri­ties-Port­folio mit drei sei­tens des Minis­teriums für Land­wirt­schaft und Um­welt in Meck­len­burg-Vor­pom­mern ent­wickel­ten Nach­hal­tig­keits­in­stru­menten er­mög­licht (Deckert, Metz und Permien 2019; Deckert, Permien und Kettani 2018).

Abbildung 7Ecological Securities.png
Abbildung 7: Bei­spiel Eco­lo­gi­cal Se­cu­ri­ties – Port­folio (Prototyp), URL: https://digitale-skripte.hfh-fernstudium.de/diskussionsbeitraege/html/T-18-03/APP/

Dieser Proto­typ ist ein Bei­spiel für die Ver­bin­dung von Di­gi­ta­li­sie­rung und Nach­hal­tig­keit, die heute be­deut­sam ist (Deckert 2019; Lange und San­tarius 2018; WBGU 2018; Nach­hal­tig­keits­rat 2017).

3.3 Im vir­tu­el­len Labor lernen

Seit dem Früh­jahrs­semester 2019 wird im Master­stu­dien­gang Wirt­schafts­inge­nieur­wesen (M.Sc.)(M.Eng.) durch den Fach­bereich Tech­nik und das Vir­tu­elle Stu­dien­zentrum der HFH in Ko­ope­ra­tion mit dem Lehr­stuhl für Kon­struk­tions­lehre und CAD der Uni­ver­si­tät Bay­reuth erst­malig ein Vir­tu­elles Finite-Ele­men­te-Labor an­ge­boten und durch­ge­führt (vgl. aktuelle Mel­dung hier: https://www.hfh-fernstudium.de/aktuelles-virtuelles-labor-finite-elemente). Ziel­set­zung ist es in erster Linie, die Flexi­bi­li­tät für die Stu­die­ren­den weiter zu er­hö­hen, die an diesem Labor in einem der Aus­bil­dungs­schwer­punkte des Fach­be­reichs Tech­nik von zu Hause aus teil­haben können. Mit fort­schrei­ten­der Ent­wick­lung in diesem Pro­jekt wird hier­zu mehr be­rich­tet.

3.4 Social Learning in Foren eta­blieren

Social Media sind ein Be­stand­teil der Weiter­ent­wick­lung des Lern­de­signs an der HFH ins­be­son­dere auch in Richtung eines So­cial-Learning-Kon­zepts. Da­bei ge­hören Foren zu den pri­mären So­cial-Learning-For­men mit den Ziel­set­zungen, Wissen zu ver­mitteln, Er­fah­run­gen zu sammeln so­wie Kommu­ni­ka­tion und Aus­tausch mit gleich In­ter­es­sier­ten an­zu­re­gen. Auch in der di­gi­ta­len Welt be­ob­ach­ten Men­schen Ver­hal­ten und deren Er­geb­nisse bzw. Kon­se­quenzen und imi­tie­ren diese, womit zu­gleich dort ein soziales Lernen (Bandura 1976) statt­findet.

Foren als be­glei­ten­de Dis­kus­sions­räume er­mög­li­chen es den Stu­die­renden aber auch den Lehr­be­auf­trag­ten, a­syn­chron zwischen mög­li­chen Prä­sen­zen oder aus­schließ­lich di­gi­tal mit­ein­ander zu kom­mu­ni­zieren. Diese Foren können auch als News­groups wirken, daher ist das Thema des Forums ent­schei­dend für den Aus­tausch. Am Fach­bereich Ge­sund­heit und Pflege wird das An­ge­bot an die Stu­dien­in­halte be­glei­ten­den Foren stetig er­wei­tert. Der Zu­gang in die Foren ist leicht und die Be­nutzer­schwelle in die Commu­nity niedrig. Die Idee ist neben dem Aus­tausch in­halt­liche Fragen zu dem je­wei­li­gen Themen­ge­biet und den Stu­dien­in­halten zu plat­zieren und diese durch Mit­stu­dierende, aber ins­be­son­dere auch durch die Stu­dien­fach­be­ratung für alle zu be­ant­worten. Durch die a­syn­chrone Kommuni­ka­tion ent­steht eine Kommuni­ka­tions­ano­nymi­tät in den Foren, die soziale Hemm­schwellen und die in der Kommuni­ka­tion zum Aus­druck kommende Wert­schät­zung senken kann. Dies findet in einer Ver­hal­tens­leit­linie für die di­gi­tale Kom­mu­ni­ka­tion, der so­ge­nann­ten Neti­quette, Be­rück­sich­ti­gung, die für die HFH ent­wickelt wurde.

3.5 Interaktive Lern­materialien in­te­grieren

Der Ein­satz di­gi­taler Stu­dien­briefe und Skripte bei­spiels­weise in Form von In­ter­net­seiten wie diesem frei ver­füg­baren Stu­dien­brief https://digitale-skripte.hfh-fernstudium.de/GBW/GBW005.html oder In­halte wie diese https://core-econ.org/ er­weitern die Nutzungs­mög­lich­keiten, um Lehren und Lernen metho­disch noch flexi­bler durch Ein­bindung von Links und/oder in­ter­ak­tiven Ele­men­ten zu ge­stal­ten. Da­bei darf eine ein­deutig de­fi­nier­te Gren­ze zwischen prü­fungs­re­le­vanten In­hal­ten und weiter­führenden In­for­ma­tionen (vgl. Kapitel 1) nicht auf­ge­weicht wer­den.

Darüber hinaus bieten sich weitere Mög­lich­kei­ten an, wie die kol­la­bo­ra­tive Ent­wick­lung von Lehr-/Lern­ma­te­ri­alien ge­mein­sam mit den Ler­nen­den an­ge­regt wird, ins­be­son­dere wenn z.B. Wis­sen in einem Wiki­sys­tem zu­gäng­lich ge­macht wird, die Ver­net­zung von In­hal­ten mit­tels Ver­lin­kung er­folgt und di­gi­tale Stu­dien­briefe in Prä­senz­phasen ein­ge­bunden wer­den (vgl. bspw. auch https://www.e-teaching.org/lehrszenarien/vorlesung/skript/). Im Fern­lern­kon­zept der HFH · Ham­bur­ger Fern-Hoch­schule stehen i.d.R. text­basierte Stu­dien­briefe für das selbst­ge­steu­erte Lernen im Fokus. Alle Stu­dien­briefe eines Stu­dien­gangs werden an der HFH auch im pdf-Format be­reit­ge­stellt, können her­unter­ge­laden und auf mobilen End­ge­räten ge­nutzt wer­den, wobei mit dieser Art di­gi­taler Stu­dien­briefe die In­ter­aktion der Ler­nen­den bzw. der In­ter­ak­tions­grad ein­ge­schränkt sind. Mit dem Pro­jekt "Stu­dien­brief goes In­ter­net", welches 2017 am Fach­bereich Tech­nik ini­tiiert wurde, wird – wie mit anderen Akti­vi­täten an der HFH auch – das Ziel ver­folgt, durch Di­gi­ta­li­sie­rung von Lehr-/Lern­ma­te­ri­alien das di­gi­tale und in­ter­aktive Lernen im Fern­stu­dium an der HFH weiter vo­ran­zu­treiben. Im Zuge der Weiter­ent­wick­lung hin zu in­ter­aktiven, di­gi­talen Stu­dien­briefen wie „Digi­ta­li­sie­rung und In­dus­trie 4.0“ (Deckert und Günther 2018a) als Ein­füh­rung zu aus­ge­wähl­ten neueren Ent­wick­lun­gen in Wirt­schaft und Ge­sell­schaft be­züg­lich Di­gi­ta­li­sie­rung und In­dustrie 4.0.

https://digitale-skripte.hfh-fernstudium.de/GBW/GBW005.html

oder die „Ein­füh­rung in den Master­stu­dien­gang Wirt­schafts­inge­nieur­wesen“ (Deckert, Holz, Günther und Warnecke 2018)

http://digitale-skripte.hfh-fernstudium.de/EMW/EMW001.html

der HFH werden Links, Videos und in­ter­aktive Übungs­auf­gaben in den Lehr-/Lern­text in­te­griert. Die Wissens­ver­mitt­lung er­folgt in klei­nen Schrit­ten und mit Rück­mel­dung zum Lern­er­folg über in­ter­ak­tive Übungs­auf­gaben zur För­de­rung eines in­di­vi­du­ellen Lern­tempos und -ver­hal­tens der Stu­die­ren­den. Hier­bei wurde auf eine über­sicht­liche Navi­ga­tion ge­ach­tet, damit die Len­nen­den sich leicht ori­en­tie­ren können. Dieser Stu­dien­brief ist Teil der aka­de­mi­schen Aus­bil­dung im Modul "Ein­führung in die Be­triebs­wirt­schaft" zu Be­ginn der Bachelor­stu­dien­gänge Be­triebs­wirt­schaft, Wirt­schafts­in­ge­nieur­wesen, Ma­schi­nen­bau, Mecha­tro­nik und Wirt­schafts­psy­cho­lo­gie. In den Prä­senz­se­mi­naren können As­pekte und The­men des di­gi­talen Stu­dien­briefs zur Dis­kus­sion ge­stellt so­wie im je­weiligen Kon­text der Stu­dierenden re­flek­tiert und ein­ge­ord­net wer­den.

Zu den Vor­teilen di­gi­taler Stu­dien­briefe zählt die Mög­lich­keit, die In­halte jeder­zeit leicht ak­tu­a­li­sie­ren zu kön­nen. Ver­bun­den mit einer öf­fent­li­chen Zu­gäng­lich­keit di­gi­ta­ler Stu­dien­briefe können Gast­au­to­rinnen und Gast­au­to­ren aus Wissen­schaft und Praxis ge­won­nen wer­den.

3.6 Präsenzen und Webinare in­te­griert ein­setzen

Im Fern­stu­dium mit Prä­senz­an­teil ist Lernen mittels In­ter­aktion zwischen Ler­nen­den und Leh­ren­den von jeher ein prä­gen­des Ele­ment des Stu­diums an der HFH · Ham­bur­ger Fern-Hoch­schule: In fa­kul­ta­tiven Prä­senz­se­mi­naren und Webi­naren er­hal­ten die Stu­die­ren­den idealer­weise ein­ge­bunden in das Kon­zept des In­ver­ted Class­room fach­liche Hilfe­stel­lung durch Lehr­be­auf­tragte, die er­fah­re­ne Hoch­schul­lehre­rinnen und -lehrer sowie aka­de­misch aus­ge­bildete Fach­leute aus der Praxis sind. Hier­bei soll ins­be­son­dere auch eine effek­tive (Selbst-)Über­prüfung des in­di­vi­du­ellen Kennt­nis- und Leis­tungs­stan­des er­mög­licht wer­den.

Abbildung 8 interaktives Lerndesign.png
Abbildung 8: Methoden­spektrum im inter­aktiven Lern­design

Die mit der Di­gi­ta­li­sie­rung mög­liche Weiter­ent­wick­lung kon­ven­tio­nel­ler Stu­dien­briefe zu in­ter­ak­tiven Stu­dien­briefen ist im Sinne der oben be­schrie­be­nen In­ter­ak­tions­orien­tie­rung ein kon­se­quen­ter Schritt in Rich­tung der seit jeher das Stu­dium an der HFH prä­genden Grund­ge­danken (vgl. Abb. 8). In­ter­ak­tive Themen­karten geben mittels Vi­su­a­li­sie­rung zu­sätz­lich Orien­tie­rung und wei­tere inter­aktiv ge­prägte Ele­men­te wie bei­spiels­weise in­ter­aktive Übungs­auf­gaben, APPs, Foren, Webinare oder vir­tuelle La­bore wer­den in­te­griert. Der Ein­satz von Webinaren er­gän­zend zu Prä­senz­se­mi­naren er­höht die ört­liche und die me­tho­dische Flexi­bi­li­tät des Stu­diums (Deckert, Günther und Metz 2018). Auch Webi­nare können die (Selbst-)Über­prü­fung des in­di­vi­du­ellen Kennt­nis- und Leis­tungs­standes und den An­satz des In­ver­ted Class­room auf­greifen.

Die Methode des In­ver­ted Class­room (vgl. aus­ge­wählte Links in der An­lage) sieht vor, dass sich die Ler­nen­den die In­halte eigen­stän­dig an­eig­nen und die Prä­senz­se­minare (bzw. über­tragen auf einen „On­line-Class­room“ die Webinare) nutzen, um Fragen (1) zum Ver­ständ­nis der In­halte, (2) zu mög­lichen Ver­knüpfungen zur Praxis, (3) je nach Inter­esse zu­sätz­lich auch zur Ver­tiefung der In­halte sowie (4) zu Be­zügen zu den In­halten anderer Mo­dule zu stellen. In­ver­ted Class­room kann nur in dem Maße An­wen­dung finden, in dem die Stu­die­ren­den sich durch selbst­ge­steu­ertes Lernen in Selbst­lern­phasen auf die Prä­senz­se­minare bzw. Webinare vor­be­reiten. Den Nach­teilen einer kon­su­mie­ren­den Wissens­ver­mittlung (geringe aktive Teil­nahme der Ler­nen­den, hetero­gener Wissens­stand der Ler­nen­den etc.) wie bei ty­pi­schen Hoch­schul­vor­le­sun­gen soll durch das In­ver­tieren – bzw. das Um­dre­hen der Lern­akti­vi­täten hin zur pro­du­zie­ren­den Wissens­ge­ne­rie­rung – durch In­ver­ted Class­room ent­gegen­ge­wirkt werden. Das Lösen von Pro­ble­men und weitere Kom­pe­tenzen, wie diese sich bspw. bei Deckert und Günther (2018b) für Wirt­schafts­in­ge­ni­eu­rinnen und -inge­ni­eure an der HFH · Ham­bur­ger Fern-Hoch­schule unter­sucht finden, können ver­bunden mit Inter­aktion in be­son­derer Weise ver­mittelt wer­den.

4. Fazit und Ausblick

Der Mensch ist im Zuge des Ver­lassens einer ihrem Ur­sprung nach natur­nahen Lebens­weise „in die tech­nische Welt ein­ge­taucht“ (von Randow 2016, S. 16) mit einer gegen­wärtig „digi­talen Phase“ (von Randow 2016, S. 25). Di­gi­ta­li­sie­rung geht mit einer Ver­net­zung von Dingen und Men­schen und mit dem Ein­satz künst­licher (oder auch tech­nischer oder maschi­neller) In­telligenz (KI) ein­her (Siemens 2005; Deckert und Günther 2018a; Deckert 2019). Die ak­tuellen Ent­wick­lungen bieten nicht nur – wie auf­ge­zeigt – die Mög­lich­keit einer me­tho­di­schen Neu­aus­rich­tung des Lern­de­signs, sondern be­feuern nach Meyer-Guckel et al. (2019) fol­gen­de stra­te­gisch re­le­vante He­raus­for­de­rungen für Hoch­schu­len: die Kon­zi­pie­rung neuer Stu­dien­gänge, die Weiter­ent­wick­lung der Curri­cula, die Ver­mitt­lung von Data Li­te­racy, neue Lern­um­ge­bun­gen und agile In­no­va­tions­räume, die Po­si­tio­nie­rung von Hoch­schu­len als Wei­ter­bil­dungs­an­bieter, Platt­for­men für le­bens­langes Lernen sowie neue Formen an Zer­ti­fi­zie­rung und Kom­pe­tenz­nach­weisen. Hier­bei kann ein hoher Grad an Flexi­bi­li­tät im (Fern-)Stu­dium (Deckert, Günther und Metz 2018) er­reicht wer­den, der life­long und life-wide learning (Campbell und Schwier 2014) unter­stützt.

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Abbildung 9: Natur, Technik, Digi­ta­li­sie­rung, Ver­net­zung & KI

Es ent­steht neben na­türlich ge­präg­ter Ver­net­zung – bspw. ge­prägt durch ein wood-wide web (Simard 2016) – eine tech­nisch ge­prägte Ver­net­zung vor allem auch ge­prägt durch das Inter­net bzw. ein World Wide Web. Bis heute hat der Mensch hie­rin seine Fähig­keit be­wahrt, Zu­sam­men­hänge zwi­schen weit von­ein­ander ent­fern­ten Themen her­zu­stellen und zu nutzen, was uns von künst­licher (oder tech­nischer oder ma­te­ri­eller) In­tel­li­genz bis heute ab­hebt: „[...] our poten­tial to master far trans­fer is our compe­ti­tive ad­van­tage over in­telli­gent machines“ (Aoun 2017, S. 87). Ler­nen muss auch in Zu­kunft dazu bei­tra­gen, dass wir uns vor allem auch diese Fähig­keit gut be­wahren und ide­aler­weise wei­ter aus­bauen. Hier­zu können ins­be­son­dere auch Neu­gier (Willcox, Sarma und Lippel 2018, S. 8), spie­le­ri­sches Lernen (Deckert, Heymann und Metz 2018; Deckert und Metz 2017) und För­de­rung von Krea­tivi­tät (Aoun 2017; WEF 2015, 2016) bei­tragen.

Literatur­ver­zeichnis

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Anlage: Ausgewählte Online-Quellen

https://hochschulforumdigitalisierung.de/

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https://www.e-teaching.org/

https://www.th-rosenheim.de/fileadmin/user_upload/Fakultaeten_und_Abteilungen/Fakultaet_ANG/Didaktik/Pro-Aktjv/___2016-12_HDMINT_DiNaSondernummer_1s_JITT-PI-im-Alltag_Junker-Schaefle-Stanzel_V3.3-final.pdf

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https://www2.tuhh.de/zll/freischwimmer/

Inverted Classroom / Flipped Classroom

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https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/m/course/view.php?id=3990

https://wikis.fu-berlin.de/display/icm/Inverted+Classroom+Model

https://wiki.zum.de/wiki/Flipped_Classroom

Beispiele:

https://iversity.org/de/courses/mathe-mooc-mathematisch-denken

https://j3l7h.de/videos.html

https://wiki.zum.de/wiki/Benutzer:Cspannagel/Die_umgedrehte_Mathematikvorlesung

https://wiki.zum.de/wiki/PH_Heidelberg/Mathematische_Grundlagen_I_(Primarstufe)

https://www.ph-heidelberg.de/mathematik/personen/lehrende/spannagel.html

https://www.youtube.com/user/pharithmetik/videos